Teufel
Wenn es nach dem Willen von Veranstaltern, Verbänden und Wissenschaftlern geht, sollen bald schon Großveranstaltungen möglich sein. 
 

Dazu wurde ein 3-Stufen-Konzept erarbeitet, das für uns im Kulturbahnhof im „Basis-Konzept“ eine Auslastung von 25 – 30% erlauben würde, wenn ein Hygiene-, Lüftungs- und Infektionsschutz-Konzept vorhanden ist. Tickets zur Veranstaltung müssten personalisiert und beim Einlass zusammen mit dem Ausweis kontrolliert werden. Die Besucher müssten medizinische Masken tragen und auf Getränke und Pausensnacks verzichten. Klinischer Kunstgenuss mit begrenztem Restrisiko…

Wäre das was für Sie? Bitte sagen Sie uns Ihre Meinung und nehmen Sie an einer kurzen anonymen Umfrage teil! Zum Fragebogen.

Das „Maximal-Konzept“ wird für den Kulturbahnhof kaum umsetzbar sein, weil Besucher einen Antigen-Test vor der Veranstaltung machen müssen und eine digitale Kontakt-Nachverfolgung möglich sein muss. Dann wäre sogar Vollauslastung des Theaters erlaubt. Solange dafür aber keine geeignete App verfügbar ist, bleibt das wohl Wunschdenken für kleine Kulturstätten.

Obwohl es inzwischen wissenschaftliche Untersuchungen gibt, die beweisen, dass Theater wegen der hohen Räume und des mehrfachen Luftaustauschs in jeder Stunde kaum ein Infektionsrisiko darstellen, hält das Robert-Koch-Institut (RKI) an seinem 4-Stufen-Konzept fest, obwohl auch das RKI bestätigt, dass Theater nur ein „niedriges bis moderates“ Risiko einer Ansteckung haben:

Die Öffnung der Theater wird erst ab einem Inzidenzwert von 50 pro 100.000 Einwohner und einem Anteil von COVID-19 Fällen auf Intensivstationen von maximal 12% erlaubt.

Angesichts wieder steigender Inzidenzwerte, die schon seit Tagen über 100 liegen, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, bis wir Sie wieder im Kulturbahnhof begrüßen dürfen.

Trotzdem werden wir nichts unversucht lassen, Kunst und Kultur wiederzubeleben. Denn das ungewöhnlich schöne, frühlingshafte Wetter lädt dazu ein, mehr Zeit draußen zu verbringen. Draußen ist die Ansteckungsgefahr sehr gering, wenn man sich nicht längere Zeit direkt gegenübersteht. Das ist bei einer Theatervorstellung jedoch nicht der Fall, weil alle Besucher auf die Bühne schauen.

„Aerosole sind so klein und leicht, dass sie ganz schnell verweht werden und eigentlich keine Rolle mehr spielen“, sagt Ulrich Grünewald aus dem Quarks-Wissenschaftsteam, wenn der normale Abstand von 1,50 Meter eingehalten wird.

Deshalb werden die Veranstalter auch ausloten, ob Veranstaltungen im Freien möglich sind. Bis dahin wird die Stadt Cloppenburg versuchen, ab dem 12. März 2021 mit einer flotten Kampagne mit Plakaten und auf Sozialen Medien unter dem Titel #Vorfreude eben diese zu schaffen und für gute Laune sorgen. Bekannte Cloppenburger werden berichten, worauf sie sich in der nächsten Zeit besonders freuen. Kommentare auf den Sozialen Medien sollen sogar durch die Teilnahme an einem Gewinnspiel belohnt werden!

Machen Sie mit und schreiben Sie, worauf Sie sich freuen, wenn die Lockerungen es erlauben.

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