Skandal im Spreebezirk

von Distel Berlin

Das neue Programm „Skandal im Spreebezirk“ belebt die Ästhetik des Kabaretts in den 1920er Jahren neu und ist somit zugleich – 100 Jahre später – auch eine Hommage an seine Wurzeln hier in Berlin.

„Die Künstler*innen der 20er Jahre benutzten die Collage; also das Verbinden von etwas, das auf den ersten Blick nicht zusammenpasst, zu einem Gesamtwerk, das stimmig ist, aber Reibungsfläche schafft. Wir haben versucht, diese ursprüngliche Form des Kabaretts neu zu interpretieren“, so Robert Schmiedel und Frank Voigtmann, Autoren des Programms. „In den 20ern kam abends auf die Bühne, was erst tagsüber aufgeschrieben wurde. Damals gab es meist keine fi xe Dramaturgie, keine festgelegte Reihenfolge. Aufs Brettl sprang der, der meinte, dass sein Gedicht, sein Couplet, seine Szene gut passen könnte…“

„Skandal im Spreebezirk“ greift diese direkte Buntheit stilistisch auf – und natürlich geht es um die Skandale der Zeit – wie Wohnungsnot, MeToo, German Angst, Bargeld-Aus, … – bis hin zum politisch korrekten Kinderfasching. Und was haben Holland-Tulpen mit der Flucht aus Afrika zu tun, wie soll ein gemeinsames Europa funktionieren, wenn nicht nur die Angelsachsen, sondern nun selbst die Sachsen nicht mitmachen wollen, und warum ersetzt häufi ges Bahnfahren die Beauty-Farm – um nur mal einen Einblick in die Themenvielfalt zu erlauben.
Das Programm kommt ohne Grundsituation, ohne Themen-schwerpunkt, ohne roten Faden aus. Das Ensemble triff t sich auf der Bühne; man redet, streitet, singt, zitiert, greift an, weicht aus, tanzt.
Manchmal fl ackert eine Thematik auch nur auf, manchmal ist es eher eine Assoziation, die etwas über unsere Gesellschaft erzählt.
Die beiden Autoren Robert Schmiedel und Frank Voigtmann schreiben seit 2005 erfolgreich für verschiedene Kabaretts aus ganz Deutschland. In der DISTEL wurden schon viele Nummern von ihnen gespielt, 2015 verfassten sie das Textbuch für „Einmal Deutschland für alle“.
Frank Voigtmann verantwortet dieses Mal auch die Regie und agiert ebenfalls als Schauspier auf der Bühne. Mit ihm sind Jana Kozewa, neu im DISTEL-Ensemble, und Stefan Martin Müller zu sehen.

Die musikalische Umsetzung liegt in den bewährten Händen von Matthias Felix Lauschus und Fred Symann.

Datum
Freitag, 15. Januar 2021
Ort
Theatersaal im Kulturbahnhof
Veranstalter
Kulturforum
Preis

Preis 19,00 Euro auf allen Plätzen 

Kartenverkauf

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